The work showcases a compelling interplay of texture and color, inviting the viewer to explore its layers and depth. Utilizing a variety of mediums, the artist creates a rich visual experience that speaks to both simplicity and complexity. Each piece is meticulously crafted, balancing precision with spontaneity. The use of bold hues contrasts with subtle undertones, evoking a sense of emotion and narrative.
Themes of nature and humanity intertwine throughout the collection, inspiring reflection on the relationship between the two. The work invites contemplation, encouraging an intimate connection between the piece and the observer. It transcends mere aesthetics, positioning itself as a commentary on modern existence and the natural world.
Overall, this collection reflects an ongoing journey of exploration and expression, celebrating the beauty found in both the intricate and the understated.
Flüsse werden als »Lebensadern« bezeichnet. In Köln bedeutet der Rhein Quelle und Ursprung für Kultur, Handel und Wohlstand. Ein Fluss ohne Brücke stellt zuerst eine Barriere, eine Grenze dar – einerseits, aber andererseits bilden Wasserstraßen Verbindungen in die Welt. Der Fluss bringt Leben, Güter und Neues.Faszinierend ist die widersprüchliche Existenz des Flusses: Recht zuverlässige Präsenz bei gleichzeitig unaufhörlichem Wandel in fließender Bewegung. Wasser ist permanent »im Fluß«, jede Sekunde ist das Gewässer ein Anderes. Die Strömung bildet einen energetischen Bezugspunkt im vorgezeichneten Flussbett. Auf diese paradoxe Kraft bezieht sich die Performance von Daiki Kimoto in der Osternacht 2023 in Sankt Peter. Nach festgelegten Regeln und einem strengen Zeitrahmen zieht der Künstler mit Bürsten, Besen oder Pinsel eine Linie. Integrativ werden die Besucher:innen gebeten, einzugreifen und sich zu beteiligen. So wird die Dynamik von Ostern in Form einer großen, langen, langsam gezogenen Linie gehalten – wie im Fluß.



